Der Blutegel – die Apotheke aus der Natur


Blutegel werden seit Jahrhunderten in der Medizin verwendet. Nachdem sie eine Zeit lang fast vergessen waren, kommen sie heute wieder häufiger zum Einsatz, denn der Blutegel ist seit langer Zeit für seine heilende Wirkung bekannt.

 

 

Wie wirkt der Blutegel?

Das Geheimnis des Blutegels liegt in seinem Speichel verborgen, der sich aus mehr als
13 hochwirksamen Komponenten
zusammensetzt. Er wirkt

  • gerinnungs- und entzündungshemmend
  • entstauend
  • entschlackend
  • schmerzstillend (in gestauten Entzündungsgebieten)
  • beschleunigt den Lymphstrom

Eine Behandlung ist für den Patienten schmerzfrei, der Biss des Egels wird von den meisten Tieren ähnlich einem Mückenstich wahrgenommen.

 

 

Wann ist eine Blutegelbehandlung empfehlenswert?

Die Blutegeltherapie hat sich bei folgenden Erkrankungen bewährt:

  • Gelenkentzündungen
  • Sehnenentzündungen
  • Akute Diskopathie (Hund)
  • Bluterguss, Quetschung, Prellung
  • Arthrosen (HD, ED)
  • Spondylosis, Cauda equina
  • Patellaluxationen
  • Gleichbeinlahmheit (Pferd)
  • akute Rehe (Pferd)
  • Spat, Podotrochlose, Schale (Pferd)
  • Abszessen, Furunkeln, Phlegmonen
  • Satteldruck, Bursitis, Gallen
  • Spannungskopfschmerz

Blutegel können sehr gut in Verbindung mit anderen therapeutischen Maßnahmen begleitend eingesetzt werden.

Wann ist eine Blutegelbehandlung nicht sinnvoll?

Die Blutegelbehandlung sollte nicht angewandt werden bei

  • Schwerer Anämie
  • Immunschwäche
  • Wundheilungsstörungen
  • Diabetes mellitus
  • Tiere, die gerinnungshemmende Medikamente bekommen
  • Tiere, die eine geschwächte Konstitution aufweisen
  • Tiere mit einem Gewicht unter 7 kg
  • Nager, Vögel, Reptilien
  • Für Katzen ist die Therapie bedingt geeignet